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Recht / Zivilrecht 
Mittwoch, 17.08.2022

Besuche von fremden „Freigängerkatzen“ sind in Wohnhaussiedlung zu dulden

Das Amtsgericht Ahrensburg entschied, dass ein Grundstückseigentümer in einer Wohnhaussiedlung den Besuch einer Freigängerkatze eines Nachbarn dulden muss. Mache er geltend, dass es durch die Katze zu Verschmutzungen in Form von Katzenkot und Beschädigungen kam, so ist er dafür beweispflichtig (Az. 49b C 505/21).

Beeinträchtigungen dieser Art seien in einer Wohnhaussiedlung zu dulden. Würde man dies anders sehen, müssten bislang freilaufende Katzen entgegen ihrer bisherigen Haltung in der Wohnung oder ständig im Garten angeleint gehalten werden. Dies würde bedeuten, dass der Grundstückseigentümer der gesamten Nachbarschaft die Art der Katzenhaltung vorgeben könne. Eine derartige Rechtsposition sei nicht schützenswert.

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